06.10.2017, von Marcus Schwerendt

Sturmtief „Xavier“ bringt Ortsverband zu Höchstleistungen

Um kurz nach 16:30 Uhr ging bei den Oldenburgern am 05.10. der Melder. Grund dafür war das erhöhte Einsatzaufkommen in der Stadt, durch Sturmtief „Xavier“

Die Gruppen des Technischen Zuges erhielten über den Zugführer Jens Lampe, die durch die Feuerwehr zugewiesenen Einsatzaufträge. Am Ende des Tages sollte dies zu 28 einzelnen Einsatzstellen für die Oldenburger Helferinnen und Helfern führen.

 

 

 

Das Einsatzspektrum begrenzte sich dabei auf umgestürzte oder zu fallen drohende Bäume und Äste. In diverse Trupps und Gruppen wurde diese Fülle an Einsatzstellen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilten, abgearbeitet. Kernkomponente bildeten dabei der Zugtrupp als Zugbefehlsstelle, die erste Bergungsgruppe, sowie die zweite Bergungsgruppe. Aufgrund der wachsenden Anzahl an Einsätzen wurden dann weitere Trupps in den Einsatz entsandt. Ein Trupp im Mannschaftstransportwagen (MTW) kümmerte sich um kleinere Äste und Bäume, die Fuß- und Radwege blockierten. Ein weiterer Trupp, der im Führungskraftwagen unterwegs war, versorgte die einzelnen Einsatzstellen mit weiteren benötigten Materialien. Die Verpflegung vor Ort wurde durch weitere Einsatzkräfte des Ortsverbandes und mithilfe des Mannschaftslastwagens I (MLW I) sichergestellt. Jeder der Einsatzorte wurde dabei durch diesen „Verpflegungstrupp“ angefahren.

Als besondere Herausforderung sollte sich eine Gruppe von Umgestürzte Bäumen in einem Stadtrand-Bezirk herausstellen. Ein lediglich mit „Baum auf Straße“ deklarierter Einsatz, entpuppte sich als deutlich komplexer, als das Stichwort vermuten lassen könnte. Vor Ort bot sich der zweiten Bergungsgruppe ein Bild von drei Bäumen, die vollständig eine kleine Zufahrtsstraße blockierten und dabei drohten auf ein nebenstehendes Gebäude abzusacken. Besondere Vorsicht wurde in diesem Fall beim außerdem Schneiden Bäume erforderlich, da jeder falsche Handgriff an einem der Bäume, ein Abstürzen eben dieser auf das Haus bedeuten könnte und so nachhaltige Schäden verursachen würde. Nach Einbruch der Dunkelheit kam für die Einsatzkräfte der zweiten Bergungsgruppe nicht nur das beseitigen der Bäume, sondern auch der Aufbau und Betrieb von Beleuchtung hinzu. Als einige Einsatzstunden bereits vergangen waren, entschied der Zugführer weitere Kräfte an diesen Einsatzort zu fordern. Ebenso wurde in diesem Zuge der Bagger der Fachgruppe Räumen alarmiert.  Dieser fuhr „auf Rad“, also ohne Tieflader, zur besagten Einsatzstelle und ermöglichte ein einfaches Bewegen von schwersten Baum-Teilen, sodass auch dieser Einsatz mit Erfolg abgearbeitet werden konnte. 

Gegen 00:00 Uhr waren alle der Rund 40 eingesetzten Kräfte wieder wohlbehalten in der Unterkunft.

Wir bedanken uns für die großartige Unterstützung und Einsatzbereitschaft unserer Helfer, trotz langer Arbeitstage und dem schlechtem Wetter.


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