Hoya, 12.03.2018, von Marcus Schwerendt

Fachgruppen üben mit Havariekommando

Am Wochenende übten Fachgruppen Führung und Kommunikation (FK) der Landesverbände Bremen/Niedersachsen und Hansestadt Hamburg/Mecklenburg Vorpommern/Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Havariekommando das Vorgehen bei einem Schiffsunglück mit Ölaustritt.

Regelmäßig finden Stabsrahmenübungen gemeinsam mit dem Havariekommando (HK) statt. Das HK ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der fünf Küstenländer, um bei Unfällen im Bereich der Nord- und Ostsee ein koordiniertes und gemeinsames Unfallmanagement zu gewährleisten.

 

 

Da im Falle einer Schiffshavarie mit Ölverlust das THW aktiv werden würde, wurde an diesem Wochenende ein genau solches Szenario geübt. Die konkrete Situation waren zwei kollidierte Schiffe, von denen eines Öl verlor. Das Öl trieb in Richtung Küste und traf dort auf die Strände. Die Fachgruppe FK aus Oldenburg richtete gemeinsam mit Einsatzkräften aus Melle eine Einsatzabschnittsleitung ein und sollte vor Ort die Maßnahmen und Kräfte koordinieren.

Nach der Anreise und dem Aufbau der Führungsstellen, sowie deren Verkabelung am Freitag, ging es mit der eigentlichen Stabsrahmenübung am Samstagmorgen los.

Der Auftrag für die Meller und Oldenburger lautete einen verschmutzen Sand- beziehungsweise Geröllstrand von Schweröl zu bereinigen. Einige sog. Sachgebietsleiter arbeiteten dabei in ihren speziellen Gebieten (unter anderem Sachgebiet 1 – Personal, Sachgebiet 2 – Lage oder Sachgebiet 3 - Einsatz) um eine fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen einzuleiten und zu überwachen. Unterstützt wurden sie dabei durch einen Vertreter des Havariekommandos, der die nötige Expertise für Schiffs-Havarien mitbrachte.

Übungsende war am Nachmittag, im Anschluss fand der Rückbau der Führungsstellen und Leitungsnetze statt.

Der Leiter der Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Oldenburg, Clemens Büse, bedankte sich zudem für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Melle.


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