01.11.2017, von Marcus Schwerendt

Fachgruppe Führung und Kommunikation in Hoya II

Die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) war am vergangenen Wochenende das zweite Mal in diesem Jahr an der Bundesschule in Hoya. Schwerpunkte lagen an diesem Wochenende auf einer Fernmeldebetriebsübung und der Ausbildung an der Telefonanlage.

Symbolbild

Kommunikation ist nicht umsonst im Namen der Gruppe untergebracht. Sie ist ein elementarer Bestandteil der Arbeit des THW und auch sie will gelernt sein. Aufgrund dessen gab es am vergangenen Wochenende gleich drei verschiedene Landesverbands übergreifende Ausbildungen für die Fachgruppen FK in Hoya. Beteiligt waren dabei die Landesverbände Bremen/Niedersachsen (HBNI) und Hansestadt Hamburg/Mecklenburg Vorpommern/Schleswig  Holstein (HHMVSH).

Ein Teil der Gruppen lernte in einem Workshop weitere Möglichkeiten und Arbeitsweisen an der Telefonanlage kennen. Die Dozenten aus Oldenburg und Osterode erarbeiteten mit den Teilnehmern konkrete und einsatznahe Anwendungsmöglichkeiten. Gemeinsam wurden die Telefonanlagen auf den neuesten Software-Stand gebracht. Zudem fand ein Erfahrungsaustausch der Mitglieder der Fachgruppen FK über die Telefonanlagen statt. 

Im Einsatz stellt der Funk ein zentrales Werkzeug in der Arbeit der Fachgruppen FK dar. Daher fand parallel zu dem Telefonanlagen-Workshop die Fernmeldebetriebsübung statt. Die Einsatzkräfte übten hierbei möglichst viele und möglichst komplexe Nachrichten, möglichst schnell und korrekt, zu übertragen.

In diesem Zusammenhang war auch Können mit dem Funkalphabet gefordert, denn grade bei zum Beispiel Ortsangaben oder Gefahrstoffen muss eine Verwechslung ausgeschlossen werden. Das Funkalphabet, in dem Buchstaben durch unverkennbare Wörter ersetzt werden, sollte dabei von jedem beherrscht werden.

An diesem Wochenende sollte aber nicht nur die Interne-Kommunikation im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Externe. Aus diesem Grunde fand eine Einführung in des Sachgebiet 5 (Öffentlichkeitsarbeit) statt. Ein Sachgebiet, das in der Regel selten oder gar nicht durch das THW besetzt wird, da die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie dem obliegt, der das THW anfordert.  Britta Kindler, die Sachbearbeiterin Kommunikation des Landesverbands HBNI, informierte warum das Wissen um dieses Sachgebiet trotzdem so wichtig ist und über die Anforderungen und Möglichkeiten eines solchen Sachgebietes.


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