Wenn Festnetz und Mobilfunk ausfallen

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Braunschweig,

Fast 400 Spezialistinnen und Spezialisten der Fachgruppen Kommunikation des THW bauten am Himmelfahrtswochenende ein behelfsmäßiges Kommunikationsnetz auf. An Straßen, Feldwegen oder neben der Autobahn – Überall waren die Ehrenamtlichen im Einsatz, um zentrale Einrichtungen mit Notverbindungen zu versorgen. Auch 20 Einsatzkräfte aus Oldenburg nahmen an der Übung teil.

Zwei THW-Helfer halten einen Wanderpokal in Form einer leeren Kabeltrommel in der Hand.

Stromausfall in Braunschweig: Einige Stunden halten die Akkus noch, danach fällt das Kommunikationsnetz vollständig aus – Auch mit dem Smartphone ist niemand mehr erreichbar, weder Familie noch Notruf. Einsatzkräfte sind bereits vor Ort, aber ohne Kommunikation ist Hilfe für die Bevölkerung schwierig. 

Dieses fiktive Szenario stellte den Ausgangspunkt für die 40 Fachgruppen Kommunikation aus dem gesamten Bundesgebiet dar. An Straßen, Feldwegen oder neben der Autobahn – Überall waren die Expertinnen und Experten des THW im Einsatz, um die mehr als 110 Kilometer Kabel zu verlegen. Es galt, die Kommunikationskabel so zu verlegen, dass sie weder Anwohnende noch den regulären Verkehrsfluss stören. Hierzu konstruierten die Ehrenamtlichen Straßenübergänge, die es auch LKW ermöglichen die Querung zu passieren. Die Einsatzkräfte aus Oldenburg verbauten an dem Wochenende insgesamt 8.000 m Kabel. Die verlegten Kabel ermöglichen es, Telefon- oder Datenverbindungen zu betreiben. Weitere Helferinnen und Helfer aus Oldenburg waren als Übungsbeobachter und zur Führungsunterstützung vor Ort.

Die Übung fand in diesem Jahr zum 10. Mal statt und kehrte daher an ihren ersten Austragungsort, Braunschweig, zurück. Im kommenden Jahr wird die Übung im Raum Oldenburg zu Gast sein. Der Ortsverband Oldenburg wird dann Gastgeber für die bis zu 500 Einsatzkräfte sein.

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