Das Szenario der Übung ist brandaktuell: Ein großflächiger Kommunikationsausfall nach einem Sabotageangriff – angesichts der derzeitigen Sicherheitslage ein sehr relevantes Thema.
Wenn Telekommunikationsnetze ausfallen, ist Kommunikation oft nur noch über Satelliten oder Boten möglich. Um jedoch für solche Fälle gewappnet zu sein, verfügt das THW über spezielle Fernmeldekabel, die eine kabelgebundene Wiederherstellung der Kommunikationsnetze ermöglichen. Um dies zu üben, bauten Fachgruppen Kommunikation der THW-Fachzüge Führung/Kommunikation aus dem gesamten Bundesgebiet ein autarkes Kommunikationsnetz auf, das insgesamt rund 65 Kilometer Strecke umfasste.
Bei Großschadenslagen ist das Zusammenspiel vieler Bautrupps erforderlich und muss daher regelmäßig geübt werden. Die Fachgruppen trainierten den Hoch- und Tiefbau der Kabel. Erfahrene Übungsbeobachter- und beobachterinnen bewerteten dabei unter anderem die Art und Durchführung der Verlegung oder das taktische Vorgehen der einzelnen Trupps. Sie standen den Bautrupps auch für fachliche Beratungen zur Seite.
Die Bautrupps, die für die Verlegung von Feldkabeln zuständig sind, gehören zur Fachgruppe Kommunikation. Über die Feldkabel können beispielsweise Telefon oder Internetverbindungen hergestellt werden.
Einen Bericht des NDR über die Übung gibt es in der Mediathek [externer Link].